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29 Apr. 2026

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Aufschub im Rahmen des „Reserve+“-Programms: Wer ist automatisch berechtigt?

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Aufschub im Rahmen des „Reserve+“-Programms: Wer ist automatisch berechtigt?

Die Vorschriften zur Wehrpflicht ändern sich, und heute kann man den Aufschub direkt über das Smartphone verlängern. Die meisten Statusangaben lassen sich online über die App „Reserv+“ aktualisieren, doch aufgrund fehlender Daten in den Registern müssen sich viele an die zuständigen Behörden wenden. Erfahren Sie, für wen die automatische Verlängerung verfügbar ist und wer seine Unterlagen persönlich einreichen muss

Rechtsbeistand in Migrationsfragen für Ukrainer in der Ukraine und im Ausland
Rechtsbeistand in Migrationsfragen für Ukrainer in der Ukraine und im Ausland
HOLEN


Die meisten Aufschübe der Mobilmachung werden heute automatisch über die praktische App „Reserv+“ verlängert, ohne dass ein Besuch beim Zentrum für Verwaltungsdienstleistungen erforderlich ist. Sollte das elektronische System Ihre Daten jedoch nicht in den staatlichen Registern bestätigen können oder Ihre Kategorie noch nicht für eine automatische Verlängerung in Frage kommen, müssen Sie die Unterlagen persönlich einreichen. Unter Verweis auf das ukrainische Verteidigungsministerium erklären wir Ihnen, wie Sie schnell den Status Ihres Aufschubs überprüfen können, wer einen gesetzlichen Anspruch auf automatische Verlängerung hat und in welchen Fällen ein Besuch beim Zentrum für Verwaltungsdienstleistungen unvermeidlich ist.


Die automatische Verlängerung des Aufschubs in der App „Reserve+“ steht Bürgern zur Verfügung, deren Gründe aktuell und in den staatlichen Registern bestätigt sind. Wenn Ihre Daten unvollständig sind oder die Kategorie keine Online-Bearbeitung unterstützt (z. B. wenn Sie Vormund einer geschäftsunfähigen Person sind), müssen Sie die Unterlagen in Papierform über das Zentrum für Verwaltungsdienstleistungen einreichen. Den Status der Aktualisierung können Sie jederzeit schnell in der App selbst überprüfen.


In welchen Fällen wird die Stundung in „Reserv+“ automatisch verlängert?


Die Stundung verlängert sich automatisch, wenn Ihre Gründe dafür weiterhin bestehen und die staatlichen Systeme diese Daten in den elektronischen Registern überprüfen können.


Zu den Kategorien mit automatischer Verlängerung gehören Menschen mit Behinderung, Eltern mit vielen Kindern, Studierende, Doktoranden sowie Angehörige von gefallenen Soldaten. Dies vereinfacht den Prozess erheblich, da es den Bürgern unnötigen Papierkram erspart. Wie das Verteidigungsministerium der Ukraine mitteilt, wird das elektronische System kontinuierlich mit den Datenbanken synchronisiert. Wenn die automatische Verlängerung erfolgreich war, erhalten Sie eine entsprechende Push-Benachrichtigung direkt auf Ihr Smartphone. Danach reicht es aus, das Wehrpassdokument im Bereich „Dienste“ zu aktualisieren, wo das neue Gültigkeitsdatum Ihres Status angezeigt wird.




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Warum wurde die Stundung nicht automatisch verlängert und was kann man dagegen tun?


Der Hauptgrund für das Scheitern der automatischen Verlängerung sind veraltete, unvollständige oder fehlende Daten in den staatlichen Datenbanken (z. B. in den Registern der Rentenkasse oder des EISS).


Manchmal fehlen in den Registern Ihre aktuellen Informationen zur Behinderung, bestätigte familiäre Bindungen oder es liegt schlichtweg ein Fehler im Namen und in der Steuernummer (RNOKPP) vor. Wenn das System die Bestätigung Ihres Status nicht „erkennt“, wird der Algorithmus angehalten. In solchen Situationen empfiehlt es sich, zunächst die Aktualität Ihrer Daten bei den Sozialbehörden oder der Pensionskasse (PFU) zu überprüfen. Wenn es nicht gelingt, die Daten online zu korrigieren, müssen Sie sich an das Zentrum für Verwaltungsdienstleistungen (CNAZ) wenden, um die Gründe persönlich zu bestätigen.


Wer muss zwingend zum Verwaltungsdienstzentrum gehen, um einen Aufschub zu beantragen?


Ein persönlicher Besuch im Verwaltungsdienstzentrum ist erforderlich für diejenigen, deren Kategorie nicht digital unterstützt wird, oder wenn der Aufschub durch einen Gerichtsbeschluss festgelegt wurde.


Die Beantragung ausschließlich über das ZNAZ ist für Betreuer von Kindern mit Behinderung, Adoptiveltern, Angehörige von Helden der Ukraine sowie für Personen vorgesehen, die schwerkranke Familienmitglieder pflegen. Auch Gerichtsentscheidungen werden vom System nicht automatisch verarbeitet.


Wenn Sie Ihre Unterlagen persönlich eingereicht haben, sind Sie für die Dauer der Bearbeitung (in der Regel erhalten Sie innerhalb von zwei Wochen eine Antwort) nicht einberufungsfähig. Sollte sich die Antwort verzögern, wenden Sie sich erneut an das ZNAZ, um den Status Ihres Antrags zu erfragen.


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Zur Erinnerung! Der Kriegszustand und die allgemeine Mobilmachung in der Ukraine wurden offiziell verlängert. Erfahren Sie, für welchen Zeitraum.


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Häufig
gestellte Fragen
Hat der Status „Reservist“ Auswirkungen auf die Gewährung eines Aufschubs?
Ja, er hat direkte Auswirkungen. Wenn in Ihren Unterlagen der Status „Reservist“ vermerkt ist (das bedeutet, dass die Person ihren Dienst abgeleistet hat, über eine Fachausbildung verfügt und einen Vertrag für den Dienst in der Militärreserve abgeschlossen hat), ist die Gewährung eines Aufschubs oder einer Zurückstellung für Sie gesetzlich nicht vorgesehen. Der Vermerk „Reservist“ hat dabei keinerlei Einfluss auf den Anspruch auf einen Aufschub.
Was tun, wenn Sie vom TZK gesucht werden?
Kann man einen Antrag gleichzeitig bei „Reserve+“ und beim ZNAP stellen?

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