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26 Mai. 2026

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Aufenthaltsgenehmigung für Studierende über 35: Warum kehren Ukrainer in Europa massenhaft ins Studium zurück?

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Aufenthaltsgenehmigung für Studierende über 35: Warum kehren Ukrainer in Europa massenhaft ins Studium zurück?

Immer mehr Ukrainer in der EU, die älter als 35 Jahre sind, betrachten ein Studium nicht nur als Möglichkeit, einen neuen Beruf zu erlernen, sondern auch als Chance, nach Ablauf des vorübergehenden Schutzes legal in Europa zu bleiben. In vielen Ländern berechtigt eine Aufenthaltsgenehmigung für Studierende dazu, zu arbeiten, eine Karriere aufzubauen und später einen langfristigen Aufenthaltsstatus zu erhalten. Erfahren Sie mehr darüber, wie ein Studium in der EU für Ukrainer im Jahr 2026 zu einem neuen Lebensabschnitt werden kann

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Nach dem Ausbruch des umfassenden Krieges sind Millionen Ukrainer im Rahmen des Programms für vorübergehenden Schutz in Länder der Europäischen Union gezogen. In den EU-Ländern halten sich derzeit über 4,2 Millionen ukrainische Staatsbürger mit dem Status des vorübergehenden Schutzes auf. Gleichzeitig diskutieren immer mehr Staaten bereits über die Zukunft dieses Programms nach 2027.


Vor diesem Hintergrund haben die Ukrainer begonnen, aktiver nach alternativen Wegen für einen legalen Aufenthalt in Europa zu suchen. Eine der beliebtesten Optionen ist die Immatrikulation an einer Universität, selbst im reifen Alter. Dabei geht es nicht nur um junge Menschen: Immer häufiger schreiben sich Menschen über 35–40 Jahre an europäischen Hochschulen ein, die einen neuen Beruf erlernen, ihre Karriere neu ausrichten oder sich auf legalem Wege in ihrem Wohnsitzland niederlassen wollen.


Warum schreiben sich Ukrainer über 35 Jahre wieder an Universitäten in der EU ein?


Noch vor wenigen Jahren schien ein Studium an der Universität nach dem 35. Lebensjahr für viele eher die Ausnahme zu sein. In den Jahren 2025–2026 hat sich die Situation jedoch deutlich verändert. Für Tausende Ukrainer in Europa ist Bildung nicht nur eine Möglichkeit, einen neuen Beruf zu erlernen, sondern auch eine der realistischsten Möglichkeiten, nach Ablauf des vorübergehenden Schutzes legal im Wohnsitzland zu bleiben.


Viele Ukrainer sind sich bewusst, dass die Aufenthaltsbestimmungen in der EU nach 2027 verschärft werden könnten. Genau aus diesem Grund haben die Menschen begonnen, sich frühzeitig nach alternativen Möglichkeiten zur Legalisierung umzusehen. Eine Aufenthaltsgenehmigung für Studierende ermöglicht es heute nicht nur, zu studieren, sondern auch offiziell zu arbeiten, eine Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen, Bankkonten zu eröffnen und sich schrittweise in das neue Land zu integrieren.


Am häufigsten schreiben sich folgende Personengruppen an Universitäten ein:

- Frauen mit Kindern

- Fachkräfte, die nach dem Umzug ihren Arbeitsplatz verloren haben

- Ukrainer, die den Beruf wechseln möchten

- Menschen, die schon lange vorhatten, einen europäischen Abschluss zu erwerben


Eine wichtige Rolle spielt auch der Fachkräftemangel in den europäischen Ländern. So werden beispielsweise in Deutschland, Polen und Tschechien Programme für erwachsene Studierende in den Bereichen IT, Logistik, Medizin, Ingenieurwesen und Altenpflege aktiv gefördert. Aufgrund des Arbeitskräftemangels führen Universitäten immer häufiger Abend-, Fern- und hybride Studienformate ein, die sich mit der Arbeit vereinbaren lassen.


Ein weiterer Grund für die Beliebtheit dieses Formats ist der Wandel in der Einstellung zur Bildung in Europa. Während die Universität früher vor allem mit jungen Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren assoziiert wurde, ist das Studium im reifen Alter heute bereits gängige Praxis. In vielen Gruppen gibt es Studierende über 35, über 40 und sogar noch älter.


Für Ukrainer bedeutet dies nicht nur eine zweite Ausbildung, sondern die Möglichkeit, sich ein neues Leben in der EU mit langfristigen Perspektiven für Aufenthalt und Arbeit aufzubauen.




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Welche Vorteile bietet eine Aufenthaltsgenehmigung für Studierende in den EU-Ländern?


Für viele Ukrainer ist die Aufenthaltsgenehmigung für Studierende zu einer der stabilsten Möglichkeiten geworden, legal in Europa zu bleiben. Im Gegensatz zum vorübergehenden Schutz, der befristet ist, bietet ein Studium einen besser planbaren und langfristigen Status.


In den meisten EU-Ländern erlaubt die Aufenthaltsgenehmigung für Studierende, während der gesamten Studiendauer offiziell im Land zu leben. Zudem dürfen Studierende arbeiten – wobei die Anzahl der erlaubten Stunden vom jeweiligen Land abhängt.

In Deutschland dürfen ausländische Studierende beispielsweise bis zu 140 volle Arbeitstage pro Jahr arbeiten, und in Polen können Vollzeitstudierende oft ohne gesonderte Genehmigung arbeiten.


Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die Möglichkeit, nach dem Abschluss im Land zu bleiben. In vielen EU-Staaten erhalten Absolventen zusätzliche Zeit für die Arbeitssuche. Zum Beispiel:

- In Deutschland kann man nach Abschluss des Studiums bis zu 18 Monate bleiben, um eine Beschäftigung zu finden

- In Frankreich und Spanien gibt es spezielle Programme für den Übergang vom Studentenstatus zum Arbeitnehmerstatus

- In der Tschechischen Republik haben Absolventen lokaler Universitäten einen vereinfachten Zugang zum Arbeitsmarkt


Für Ukrainer mit Kindern ist es zudem wichtig, dass die Aufenthaltsgenehmigung für Studierende oft die Beantragung von Aufenthaltsdokumenten für Familienangehörige ermöglicht. Kinder können staatliche Schulen besuchen, und Ehepartner erhalten das Recht, gemeinsam mit dem Studierenden zu wohnen.


Darüber hinaus gewährt der Studentenstatus Zugang zu vielen grundlegenden Dienstleistungen:

- Staatliche oder private Krankenversicherung

- Bankdienstleistungen

- Langfristige Wohnungsmiete

- Studentenrabatte auf Verkehrsmittel und Bildungsprogramme


Infolgedessen wird ein Studium in der EU nach dem 35. Lebensjahr immer häufiger nicht als vorübergehende Lösung, sondern als vollwertiges Szenario für den Umzug und die Integration in die europäische Gesellschaft angesehen.


In welchen europäischen Ländern ist es für Ukrainer über 35 am einfachsten, ein Studium aufzunehmen?


Im Jahr 2026 bleiben einige EU-Länder für erwachsene Studierende aus der Ukraine am zugänglichsten. Sie bieten relativ kostengünstige Studiengänge, flexible Programme und vereinfachte Zulassungsbedingungen, selbst für Personen, die ihre vorherige Ausbildung schon lange abgeschlossen haben.


Polen


Polen bleibt eines der beliebtesten Ziele für Ukrainer. Viele private Universitäten nehmen Studierende ohne komplizierte Aufnahmeprüfungen auf, und ein Teil der Studiengänge ist auf Ukrainisch oder Englisch verfügbar. Das Studium kostet hier im Durchschnitt zwischen 1.500 und 4.000 Euro pro Jahr, und die Wohnkosten belaufen sich je nach Stadt auf etwa 500 bis 900 Euro pro Monat. Meistens entscheiden sich Ukrainer über 35 Jahre für Studiengänge in den Bereichen Logistik, Management, Wirtschaft, Psychologie und IT.


Deutschland


Deutschland lockt mit der Möglichkeit eines kostenlosen Studiums an staatlichen Universitäten, auch für Ausländer. Die Hauptkosten entstehen durch Studiengebühren und Unterkunft. Im Durchschnitt geben Studierende je nach Stadt zwischen 900 und 1.500 Euro pro Monat aus. Gleichzeitig ist die Zulassung hier aufgrund der sprachlichen Anforderungen schwieriger – für die meisten Studiengänge sind Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2–C1 erforderlich. Die Zahl der englischsprachigen Studiengänge für erwachsene Studierende steigt jedoch jedes Jahr.


Tschechien


Tschechien bleibt dank erschwinglicher Preise und der schnellen Bearbeitung von Aufenthaltsgenehmigungen für Studierende eine der attraktivsten Optionen für Ukrainer. An staatlichen Universitäten kann man kostenlos auf Tschechisch studieren, und viele Hochschulen bieten vor der Zulassung vorbereitende Sprachkurse an. Besonders beliebt sind technische, medizinische und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge.


Spanien


Spanien ist in den letzten Jahren bei Ukrainern beliebt geworden, die flexible Studienformate und ein angenehmes Klima suchen. Hier entwickeln sich Abend- und Online-Studiengänge, die sich gut mit der Arbeit vereinbaren lassen. Die Studiengebühren liegen in der Regel zwischen 2.000 und 7.000 Euro pro Jahr, die Wohnkosten zwischen 800 und 1.400 Euro pro Monat. Am gefragtesten sind Studiengänge in den Bereichen Tourismus, Marketing, Design und International Business.


Slowakei


Die Slowakei bleibt für Ukrainer eine der günstigsten Optionen in Europa. In vielen Fällen ist das Studium in slowakischer Sprache kostenlos, und die Lebenshaltungskosten sind deutlich niedriger als in westeuropäischen Ländern. Ukrainern fällt die Eingewöhnung hier oft leichter, da die Sprachen ähnlich sind und es eine große ukrainische Gemeinschaft gibt.


Welche Studienfächer wählen Ukrainer über 35 am häufigsten?


Nach dem Umzug in die EU entscheiden sich viele Ukrainer, nicht einfach ihren alten Beruf fortzuführen, sondern den Tätigkeitsbereich komplett zu wechseln. Am gefragtesten sind Studienfächer, die es ermöglichen, in Europa schneller Arbeit zu finden und ein stabiles Einkommen zu erzielen.


Einer der beliebtesten Bereiche bleibt die IT. Ukrainer schreiben sich in Studiengänge in den Bereichen Business-Analytik, Cybersicherheit, Software-Testing, digitales Marketing und Projektmanagement ein. Viele Kurse sind online oder als Abendkurse verfügbar.


Ebenfalls sehr gefragt sind Studiengänge in den Bereichen:

- Logistik und internationaler Transport

- Management und Finanzen

- Psychologie

- Medizin und Altenpflege

- Hotel- und Gastgewerbe

- Sprachausbildung und Übersetzung


Besonders stark wächst das Interesse an medizinischen und sozialen Berufen. In den EU-Ländern herrscht ein Mangel an Krankenschwestern, Sozialarbeitern, Pflegekräften und Personal für die Arbeit mit älteren Menschen. Aus diesem Grund werben Universitäten und Hochschulen aktiv um ausländische Studierende für solche Studiengänge.


Ein weiterer Trend für das Jahr 2026 sind kurze Berufsausbildungen und Umschulungen. Viele Ukrainer über 35 sind nicht bereit, 4–5 Jahre für eine vollständige Ausbildung aufzuwenden, und entscheiden sich daher für eine 1–2-jährige Ausbildung mit der Möglichkeit, schnell in den Arbeitsmarkt einzusteigen.


Wie viel kosten Studium und Lebenshaltungskosten in der EU im Jahr 2026?


Die Studienkosten in Europa hängen vom Land, der Art der Hochschule und dem Studienfach ab. Für Ukrainer sind Polen, Tschechien und die Slowakei traditionell am günstigsten, während man in Deutschland an staatlichen Hochschulen fast kostenlos studieren kann.


Im Durchschnitt benötigt ein ukrainischer Student in der EU im Jahr 2026:

- 1.500 bis 7.000 Euro pro Jahr für das Studium

- 500 bis 1.500 Euro pro Monat für die Unterkunft

- Weitere etwa 100–300 Euro monatlich – für Transport, Versicherung und Mobilfunk


Die teuersten Städte für Studierende sind nach wie vor Paris, Amsterdam, München und Barcelona. Am meisten Geld wird in der Regel für die Miete ausgegeben – in einigen Städten kann ein Zimmer über 700–900 Euro im Monat kosten.


Gleichzeitig gibt es in einigen Ländern kostenlose oder teilweise kostenlose Studienprogramme. In Deutschland und der Slowakei beispielsweise erheben staatliche Universitäten oft keine Studiengebühren, wenn der Studierende in der Landessprache studiert.


Für Ukrainer gelten außerdem:

- Zuschüsse und Stipendien

- Förderprogramme der Universitäten

- Ermäßigungen für Studentenwohnheime

- Spezielle Bildungsfonds für Personen unter vorübergehendem Schutz


Viele Studierende verbinden ihr Studium mit einer Arbeit. In den großen Städten der EU arbeiten Ukrainer häufig im Dienstleistungssektor, in der Logistik, in der IT, im Lieferdienst oder in der Verwaltungsunterstützung. Genau deshalb ist für viele erwachsene Studierende nicht nur die Höhe der Studienkosten entscheidend, sondern auch die Möglichkeit, schnell einen Nebenjob zu finden.


Welche Unterlagen sind für die Zulassung und die Aufenthaltsgenehmigung für Studierende erforderlich?


In den meisten EU-Ländern unterscheidet sich das Unterlagenpaket für die Zulassung ab 35 Jahren kaum vom Standardpaket. Allerdings müssen erwachsene Studierende häufiger zusätzliche Vorstellungsgespräche absolvieren oder ihre Studienziele und Karrierepläne erläutern.


In der Regel verlangen die Universitäten:

- Abschlusszeugnis oder Schulzeugnis der vorherigen Ausbildung

- Reisepass

- Motivationsschreiben

- Nachweis der Sprachkenntnisse

- Krankenversicherung

- Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit


In einigen Ländern können auch ein Lebenslauf oder Unterlagen über die Berufserfahrung verlangt werden, insbesondere wenn man sich für einen Masterstudiengang oder berufsbezogene Programme für Erwachsene bewirbt.


Nach Erhalt der Zulassungsbestätigung muss der Studierende die Unterlagen für die Aufenthaltsgenehmigung einreichen. Meistens sind hierfür erforderlich:

- Vertrag mit der Bildungseinrichtung

- Nachweis über die Bezahlung der Studiengebühren

- Mietvertrag

- Kontoauszug

- Versicherungspolice

- Fotos und Fragebogen


Es ist wichtig zu beachten, dass die Bearbeitung der Unterlagen in vielen EU-Ländern mehrere Monate in Anspruch nimmt. Aus diesem Grund raten Juristen und Bildungsberater, mindestens 4–6 Monate vor Studienbeginn mit den Vorbereitungen zu beginnen.


Besondere Aufmerksamkeit sollte dem Nachweis der finanziellen Mittel gewidmet werden. Im Jahr 2026 verlangen die meisten EU-Länder den Nachweis, dass der Studierende über ausreichende Mittel für den Lebensunterhalt verfügt. In Deutschland beispielsweise muss für die Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung für Studierende oft nachgewiesen werden, dass jährlich mehr als 11.000 Euro auf einem speziellen Konto vorhanden sind.


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Zur Erinnerung! Im Jahr 2026 können ukrainische Absolventen, die sich im Ausland aufhalten, den nationalen Multifach-Test ablegen und sich an ukrainischen Universitäten einschreiben, ohne ins Land zurückkehren zu müssen. Zu diesem Zweck werden spezielle Prüfungszentren in verschiedenen Ländern Europas und weltweit eingerichtet. Erfahren Sie, in welchen Ländern Sie den NMT im Jahr 2026 ablegen können und wie Sie einen geeigneten Standort auswählen.


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Häufig
gestellte Fragen
Kann man sich nach dem 40. Lebensjahr an einer Universität in der EU einschreiben?
Ja. In den meisten EU-Ländern gibt es keine Altersbeschränkungen für die Zulassung an Universitäten. Im Gegenteil: In den letzten Jahren haben europäische Hochschulen aktiv Programme für erwachsene Studierende, Umschulungen und lebenslanges Lernen ausgebaut.
Berechtigt eine studentische Aufenthaltsgenehmigung zum Arbeiten?
Kann man seine Kinder mitnehmen?
Wo in Europa ist das Studium für Ukrainer am günstigsten?
Ist es realistisch, nach dem Studium eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten?

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