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21 Jun. 2026

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18 wichtige Dinge, die Sie vor einer Reise nach Montenegro wissen sollten

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18 wichtige Dinge, die Sie vor einer Reise nach Montenegro wissen sollten

Montenegro ist ein beliebtes Reiseziel für Ukrainer, doch es gibt einige Details zur Reise, die man im Voraus wissen sollte. Erfahren Sie mehr über die Touristenregistrierung, die Verkehrsregeln, Sandstrände, Nationalparks und andere Aspekte eines Urlaubs in diesem Balkanland

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Montenegro gehört seit jeher zu den beliebtesten Sommerreisezielen der Ukrainer: Erschwingliche Preise, die unberührte Adria und malerische Naturlandschaften machen das Land zu einer attraktiven Alternative zu teureren Ferienorten am Mittelmeer. Gleichzeitig weist das Land einige Besonderheiten auf, die man vor der Reise kennen sollte. Der amerikanische Reisejournalist Kevin Raub hat in einem Artikel für Lonely Planet 18 praktische Tipps für alle zusammengestellt, die eine Reise nach Montenegro planen.


Lesen Sie auch: Wann benötigen Ukrainer ein Visum für Montenegro und wie erhalten sie eines?


Wetter und Kleidung: Vergessen Sie die Regenjacke nicht


Trotz seines Rufs als sonniger Urlaubsort ist Montenegro eines der regenreichsten Länder Europas. Von April bis September ist es hier recht nass. Zu den regenreichsten Orten Europas zählt das montenegrinische Dorf Crkvice, und Podgorica ist die regenreichste Hauptstadt des Kontinents. Eine Regenjacke und wasserdichte Schuhe – insbesondere, wenn Sie wandern oder Nationalparks besuchen möchten – sind eine gute Idee.


Kein Mitglied der EU oder des Schengen-Raums: aber visumfrei für Ukrainer


Montenegro gehört weder zur EU noch zum Schengen-Raum – im Gegensatz zu seinen Nachbarn Kroatien und Slowenien. Daher unterliegt die Einreise aus EU-Ländern einer Grenzkontrolle. Für Ukrainer gibt es gute Nachrichten: Montenegro verlangt für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen kein Visum, sodass das Land auch für Spontanreisen gut erreichbar ist.


Die Touristenanmeldung ist obligatorisch, nicht nur eine Formalität


Alle Touristen sind verpflichtet, sich innerhalb von 24 Stunden nach der Ankunft und bei jedem Wechsel des Aufenthaltsortes bei der örtlichen Polizei anzumelden. Hotels und Vermieter von Ferienwohnungen kümmern sich in der Regel darum, aber am besten lässt man sich dies beim Check-in bestätigen. Bei der Ausreise können Grenzbeamte einen Nachweis über die Anmeldung verlangen – es lohnt sich nicht, diese Regel zu ignorieren.


Buchen Sie in der Hochsaison im Voraus


Im Sommer sind beliebte Ferienorte – Budva, Sveti Stefan – schnell ausgebucht. Obwohl es hier weniger Touristen gibt als in Dubrovnik, sind die besten Unterkünfte frühzeitig vergriffen. Wenn Sie eine Reise im Juli oder August planen, buchen Sie mindestens einen Monat im Voraus.




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Ramadan: Einige Restaurants sind tagsüber möglicherweise geschlossen


Etwa 20 % der Bevölkerung Montenegros sind Muslime. Während des Ramadan sind einige Restaurants tagsüber geschlossen. Wenn Sie das Land in diesem Zeitraum besuchen, informieren Sie sich im Voraus über die Öffnungszeiten der Restaurants.


Kreuzfahrtschiffe: Meiden Sie Tage, an denen Kreuzfahrtschiffe in Kotor und Budva anlegen


Kotor und Budva sind die touristischen Juwelen Montenegros, aber an Tagen, an denen Kreuzfahrtschiffe anlegen, sind sie unglaublich überfüllt. Informieren Sie sich vor Ihrer Reise über den Kreuzfahrtschiff-Fahrplan und wählen Sie, wenn möglich, andere Tage für den Besuch dieser Städte.


Mobilfunk: eSIM ab 15 Euro


Die lokalen Anbieter Telekom und m:tel bieten Prepaid-eSIM-Tarife für Touristen mit Datenvolumen von 500 GB bis 1 TB ab 15 Euro an. Dies ist eine bequeme und relativ kostengünstige Option für alle, die im Urlaub in Verbindung bleiben möchten.


Nationalparks: eine Jahreskarte für 13,50 Euro


Montenegros fünf Nationalparks – Skadar, Durmitor, Lovćen, Prokletije und Biogradska Gora – sind ein wahrer Schatz für Naturliebhaber. Der Eintritt in jeden einzelnen Park kostet 3–5 Euro, aber wenn Sie mehrere besuchen möchten, kostet eine Jahreskarte für alle Parks nur 13,50 Euro.


Sandstrände sind die Ausnahme, nicht die Regel


Die meisten Strände entlang der montenegrinischen Adriaküste sind Kies- oder Felsstrände. Wenn Sie von Sand träumen, fahren Sie nach Velika Plaža oder Ada Bojana. Dort finden Sie echte Sandstrände.


Sveti Stefan: Schon von weitem sehenswert


Die Festungsinsel Sveti Stefan, die 9 km südlich von Budva über einen schmalen Damm mit dem Festland verbunden ist, gehört zu den spektakulärsten Sehenswürdigkeiten Montenegros. Heute ist sie für Besucher geschlossen: Auf der Insel befindet sich ein luxuriöses privates Resort. Doch schon der Anblick von außen – vom Damm oder von einer Aussichtsplattform aus – hinterlässt einen unvergesslichen Eindruck.


Sprache und Alphabet


In Montenegro werden sowohl das kyrillische als auch das lateinische Alphabet verwendet. Für Ukrainer ist das Lesen von Schildern und Verkehrszeichen in kyrillischer Schrift kein Problem – das ist ein klarer Vorteil gegenüber Touristen aus dem Westen.


Lokale Traditionen: Rakija, Moscheen und Küche


Ein paar kulturelle Feinheiten, die man kennen sollte:

● Rakija. Es ist üblich, dem Gastgeber oder der Person, die neben einem am Tisch sitzt, den nationalen Obstbrand einzuschenken – aber nicht sich selbst. Dies ist eine hochgeschätzte lokale Tradition.

● Moscheen. Nicht-Muslime dürfen Moscheen besuchen, müssen jedoch den Körper bedeckende Kleidung tragen, ihre Schuhe am Eingang ausziehen und ihre Handys ausschalten. Stören Sie die Betenden nicht. Frauen müssen ihren Kopf nicht bedecken, doch dies gilt als Zeichen des Respekts.

● Küche. Zu den regionalen Köstlichkeiten zählen Njeguški pršut (geräucherter Schinken aus Njeguš), der gleichnamige Hartkäse aus Schafsmilch und der lokale Rotwein Vranac. Zu den gängigeren Gerichten gehören Čevapi und Burek.


Rauchen und Autofahren: Zwei wichtige Hinweise


Das Rauchen in geschlossenen öffentlichen Räumen ist seit 2019 verboten, doch nicht alle Einrichtungen halten sich an das Verbot. Sollte Sie dies stören, haben Sie das Recht, eine Beschwerde einzureichen.


Die örtlichen Autofahrer sind für riskante Überholmanöver bekannt – seien Sie vorsichtig. Vom 15. November bis zum 1. April besteht auf Bergstraßen und vielen anderen Straßen Winterreifenpflicht. Die Geldstrafe bei Nichtbeachtung liegt zwischen 50 und 150 Euro. Wenn Sie planen, mit dem eigenen Auto nach Montenegro zu fahren, vergessen Sie nicht, eine Grüne Karte für Auslandsreisen zu beantragen; dies ist ein vorgeschriebenes Dokument. Am bequemsten ist es, dies online über Visit Ukraine zu erledigen.




Parken und Polizeikontrollen


In Großstädten ist das Parksystem unkompliziert, aber in kleineren Orten wie Žabljak steht Ausländern die Bezahlung per SMS möglicherweise nicht zur Verfügung. Suchen Sie nach der nächsten Zahlungsstelle oder fragen Sie Einheimische.


Sie werden häufig auf Polizeikontrollen stoßen. Wenn Ihre Papiere in Ordnung sind und Sie keine Verstöße begangen haben, werden Sie keine Probleme haben. Raub warnt jedoch davor, dass es Fälle von Korruption gegeben hat; daher ist es am besten, niemandem einen Grund zu geben, Sie anzuhalten.


Wir möchten Sie daran erinnern! Die Verkehrsregeln in europäischen Ländern unterscheiden sich erheblich, und manche davon können für ausländische Autofahrer eine echte Überraschung sein. Verstöße gegen scheinbar geringfügige Vorschriften können zu Bußgeldern in Höhe von Hunderten bis Tausenden von Euro führen. Lesen Sie mehr über ungewöhnliche Verkehrsregeln in Europa, die Sie kennen sollten, bevor Sie Ihre Reise antreten.


Foto: Freepik


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Häufig
gestellte Fragen
Benötigen ukrainische Staatsbürger im Jahr 2026 ein Visum für die Einreise nach Montenegro?
Nein. Ukrainische Staatsbürger können sich bis zu 90 Tage lang ohne Visum in Montenegro aufhalten. Ein gültiger Reisepass reicht für die Einreise aus.
Benötigt man eine Grüne Karte, um mit dem Auto nach Montenegro zu reisen?
Was sind die besten Sandstrände in Montenegro?

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