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04 Mai. 2026

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Die Ukraine verkündet einen umfassenden Waffenstillstand mit Russland: Ist der Kreml damit einverstanden?

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Die Ukraine verkündet einen umfassenden Waffenstillstand mit Russland: Ist der Kreml damit einverstanden?

Russland hat für den 6. und 7. Mai einen Waffenstillstand im Hinblick auf die Parade in Moskau vorgeschlagen, doch die Ukraine hat ihre eigenen Bedingungen gestellt. Kiew hat angekündigt, die Waffenruhe bereits ab dem 6. Mai in Kraft zu setzen. Russland droht jedoch erneut. Erfahren Sie, ob mit einem echten Waffenstillstand zu rechnen ist

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Russland hat vorgeschlagen, die Kampfhandlungen am 8. und 9. Mai auszusetzen, um die Parade in Moskau abzuhalten. Als Reaktion darauf weigerte sich die Ukraine, nach fremden Regeln zu spielen, und stellte ihre eigenen Bedingungen: Der Waffenstillstand müsse früher beginnen – bereits in der Nacht zum 6. Mai. Nun lautet die entscheidende Frage: Wird der Kreml zu einer echten Waffenruhe bereit sein, oder bleiben diese Erklärungen nur ein Versuch, den russischen Feiertag abzusichern?




Waffenruhe am 9. Mai 2026: Was hat Putin vorgeschlagen und was hat Trump damit zu tun?


Die ersten Meldungen über die Bereitschaft Moskaus, die Kampfhandlungen auszusetzen, tauchten nach einem Telefongespräch zwischen Wladimir Putin und Donald Trump auf. Der amerikanische Präsident betonte später öffentlich, dass er selbst der Initiator des kurzfristigen Waffenstillstands gewesen sei. Die offizielle Position der Russischen Föderation wurde vom Verteidigungsministerium verkündet, das eine Waffenruhe für den 8. und 9. Mai ankündigte.


Die von Dmitri Peskow verkündete Position des Kremls lautete, dass die Entscheidung vom Präsidenten der Russischen Föderation einseitig getroffen worden sei und eine formelle Zustimmung Kiews angeblich nicht erforderlich sei. In Moskau rechnete man damit, dass die Ukraine einfach „dem Beispiel folgen“ und die notwendigen Voraussetzungen für die Feierlichkeiten auf dem Roten Platz schaffen würde.


Zelenskys Antwort: Die Ukraine führt ab dem 6. Mai eine Waffenruhe ein


Die ukrainische Seite hat sich geweigert, im Rahmen des von Moskau vorgeschlagenen Szenarios zu handeln. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, er habe bislang keine offizielle Mitteilung der Russischen Föderation bezüglich der Bedingungen für einen Waffenstillstand erhalten. Unter Betonung der Tatsache, dass Menschenleben wichtiger seien als jegliche Jahrestage und Paraden, verkündete Kiew eine eigene Waffenruhe.


Der ukrainische Plan sieht den Beginn der Waffenruhe deutlich früher vor – ab 00:00 Uhr in der Nacht vom 5. auf den 6. Mai. Selenskyj merkte an, dass die Ukraine bereit sei, entsprechend zu handeln, jedoch zu ihren eigenen Bedingungen. Diese Entscheidung stellt den Kreml faktisch vor die Wahl: entweder den ukrainischen Zeitplan zu akzeptieren oder einzuräumen, dass die Initiative Moskaus lediglich ein Versuch war, die Sicherheit seiner „Siegesparade“ ohne echte Verpflichtungen zu gewährleisten.




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Drohungen des Kremls und ein möglicher Angriff auf Kiew: Was ist am 9. Mai zu erwarten?


Trotz der Friedensbekundungen bleibt die Rhetorik des russischen Verteidigungsministeriums äußerst aggressiv. Aus Angst vor dem Auftauchen ukrainischer Drohnen am Himmel über Moskau während der Parade drohte das Ministerium mit einem massiven Raketenangriff auf das Zentrum von Kiew im Falle jeglicher Zwischenfälle.


Der Zynismus der Situation wird dadurch unterstrichen, dass die russischen Behörden den Einwohnern der ukrainischen Hauptstadt und ausländischen Diplomaten offiziell nahegelegt haben, „die Stadt rechtzeitig zu verlassen“.


In den sozialen Netzwerken äußern sich ukrainische Militärs und Analysten begeistert darüber, wie die Ukraine die Initiative in der Frage des Waffenstillstands ergriffen hat. Militär- und Politikexperten sind sich einig, dass Wolodymyr Selenskyj es geschafft hat, „das Blatt zu wenden“.

Mit dem Vorschlag eines erweiterten Waffenstillstands mit festen Terminen hat die Ukraine die Initiative ergriffen. Nun befindet sich Moskau in einer Situation, in der es entweder den Bedingungen Kiews zustimmen muss (eine Mindestdauer des Waffenstillstands von drei Tagen statt nur einem) oder seinen eigenen Friedensplan offen sabotieren muss.


Militärs betonen, dass die aktuelle Lage auf dem Schlachtfeld es Putin nicht erlaubt, einseitig Bedingungen für einen Waffenstillstand zu diktieren. Wenn Russland den Vorschlag der Ukraine ignoriert, die Waffenruhe ab dem 6. Mai zu beginnen, wird es der ganzen Welt, einschließlich der Trump-Regierung, zeigen, dass es an echtem Frieden nicht interessiert ist. Somit hat die Ukraine nicht nur auf die Herausforderung reagiert, sondern den Kreml in eine Zwickmühle gebracht, indem sie eine Situation geschaffen hat, in der jede Handlung der Russischen Föderation dazu dient, die wahren Ziele des Kremls aufzudecken.


Zur Erinnerung! In der Ukraine stehen grundlegende Änderungen der Bedingungen für den Militärdienst bevor. Der Staat verspricht, das Mindestgehalt im Hinterland auf 30.000 Griwna anzuheben und einzigartige Verträge für Infanteristen mit Prämien von bis zu 400.000 Griwna einzuführen. Erfahren Sie, wann die Neuerungen in Kraft treten und wie die Demobilisierung ablaufen wird.


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Häufig
gestellte Fragen
Was ist eine Waffenruhe und wie unterscheidet sie sich von einem Waffenstillstand?
Eine Waffenruhe ist eine vorübergehende, oft lokale Einstellung der Kampfhandlungen. Er wird in der Regel eingeführt, um humanitäre Aufgaben zu bewältigen: die Evakuierung von Zivilisten, den Austausch von Gefangenen oder die Bergung von Leichen. Im Gegensatz zu einem umfassenden Waffenstillstand ist eine Waffenruhe nicht durch langfristige politische Verträge festgeschrieben und kann jederzeit gebrochen werden.
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