Wo kann man im Sommer ans Mittelmeer fahren: 5 wenig besuchte Städte für einen Urlaub ohne Touristenrummel
- Cartagena, Spanien: Antikes Erbe und erschwinglicher Urlaub an der Südküste
- Ajaccio, Korsika: Napoleons Geburtsort und Stadtstrände im Zentrum
- Rethymno, Kreta: venezianische Architektur und ein Strand mit Palmen und einem Fluss
- Taranto, Italien: das authentische Apulien zwischen dem Ionischen Meer und der Lagune
- Piran, Slowenien: Die Perle der slowenischen Riviera mit venezianischem Flair
Das Magazin „Traveloffpath“ hat fünf Städte in Südeuropa ausgewählt, in denen man sich selbst im Hochsommer ohne Touristenmassen erholen kann – von Cartagena in Spanien bis nach Piran in Slowenien. Darunter befinden sich Orte mit römischen Ruinen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, venezianischer Architektur, einem Napoleon-Museum und griechischem Kulturerbe. Erfahren Sie mehr über jede dieser Städte und ihre wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Der Sommer am Mittelmeer wird traditionell mit den überfüllten Promenaden von Barcelona, den Warteschlangen in Amalfi und den Kreuzfahrtschiffen assoziiert, die täglich Tausende neuer Touristen in den Häfen Italiens und Griechenlands an Land bringen. Gleichzeitig gibt es an der Küste noch zahlreiche Städte, in denen man in Ruhe in einem Café am Hafen sitzen, im sauberen Meer baden und alte Sehenswürdigkeiten ohne Eile und ohne Kampf um einen Platz am Strand besichtigen kann.
Das Magazin Traveloffpath hat eine Auswahl von fünf Städten in Südeuropa zusammengestellt, die selbst in der Hochsaison abseits der Haupttouristenrouten liegen. Darunter befinden sich eine Hafenstadt im Süden Spaniens mit römischen Ruinen, die auf der UNESCO-Liste stehen, die Hauptstadt Korsikas mit dem Napoleon-Museum, eine kretische Stadt mit venezianischer Architektur, ein apulischer Hafen mit griechischer Vergangenheit und der bekannteste Badeort an der slowenischen Küste.
Im Folgenden erzählen wir Ihnen, was genau an jeder dieser Städte interessant ist, was es dort zu sehen gibt und wo man baden gehen kann.
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Cartagena, Spanien: Antikes Erbe und erschwinglicher Urlaub an der Südküste
Cartagena – eine Hafenstadt an der Südostküste Spaniens, die von Touristen meist zugunsten beliebterer Reiseziele des Landes gemieden wird. Hier verbinden sich Strandurlaub und die Atmosphäre einer alten europäischen Stadt, und die Preise für Sangria und Tapas in den Strandbars sind deutlich niedriger als in Barcelona. Das historische Zentrum wird von Palmenalleen und repräsentativen Gebäuden aus dem frühen 20. Jahrhundert im Jugendstil durchzogen, die vor dem Hintergrund des Mittelmeers besonders ungewöhnlich wirken.
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Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das römische Theater aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. mit gut erhaltenen Steinsitzen und Bühnendetails sowie die Casa de la Fortuna, eine antike Villa mit römischen Fresken und Mosaiken. Die antiken Ruinen von Cartagena stehen auf der UNESCO-Liste und gehören zu den am besten erhaltenen in der Region. Zum Baden nach dem Mittagessen lohnt es sich, zur Bucht Cala Cortina zu fahren – einem kleinen Strand, der zwischen Felsen eingebettet ist. Das Meer ist hier nicht türkis, sondern eher stahlblau, doch das Wasser ist klar und es gibt deutlich weniger Menschen als in den überlaufenen Ferienorten.
Ajaccio, Korsika: Napoleons Geburtsort und Stadtstrände im Zentrum
Die Hauptstadt der französischen Insel Korsika liegt zwischen schroffen Hügeln und dem strahlend blauen Mittelmeer. Ajaccio ist vor allem als Geburtsort Napoleons Bonapartes bekannt, daher ist die Maison Bonaparte – das Haus, in dem der zukünftige Kaiser seine Kindheit verbrachte – die wichtigste Sehenswürdigkeit hier. Heute ist es ein kleines Museum mit nachgebildeten Interieurs jener Zeit und Familienartefakten der Bonapartes.
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Besondere Aufmerksamkeit verdient die Kathedrale von Ajaccio. Ihre ockerfarbene Fassade strahlt in der Sonne, und im Inneren eröffnet sich ein prächtiges barockes Interieur mit Vergoldungen und ausdrucksstarkem Dekor – genau hier wurde Napoleon getauft, sodass Besucher das Baptisterium betreten können. Direkt am Meer steht die Zitadelle – eine Festung aus dem 16. Jahrhundert, die bis heute teilweise vom Militär genutzt wird, weshalb eine vollständige Besichtigung nicht möglich ist.
Die besten Ausblicke auf den Sonnenuntergang über dem Meer bieten sich von der angrenzenden Promenade. Zum Baden gibt es in der Nähe den Stadtstrand Plage de Saint-François – buchstäblich nur wenige Schritte von den Cafés im Zentrum entfernt, was für kurze Pausen zwischen den Besichtigungen sehr praktisch ist.
Rethymno, Kreta: venezianische Architektur und ein Strand mit Palmen und einem Fluss
Auf Kreta zieht es die meisten Touristen normalerweise nach Heraklion und Chania, während Rethymno im Schatten dieser beiden Städte steht. Gerade hier findet sich eine der schönsten Sammlungen der Insel an Villen aus der venezianischen Zeit, ehemaligen osmanischen Moscheen und engen, von Bougainvillea umrankten Gassen. Tagsüber lebt die Stadt im Rhythmus des Fischereihafens, und gegen Sonnenuntergang verwandelt sie sich in einen ruhigen Badeort.
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Über der Stadt thront die Fortezza von Rethymno – eine spätmittelalterliche Burg, von der aus sich ein Panoramablick auf die Dächer der Altstadt und das Ägäische Meer bietet. Am Fuße der Burg liegt der venezianische Hafen mit seinen bunten Booten und Tavernen, in denen Meze aus Meeresfrüchten serviert werden. Ein weiterer Grund, nach Rethymno zu kommen, ist der nahegelegene Strand von Preveli: Ein Fluss fließt durch eine mit Palmen gesäumte Schlucht und mündet direkt ins Meer. So erleben Besucher gleichzeitig Süß- und Salzwasser sowie tropische Vegetation – eine Kombination, die in Griechenland insgesamt selten ist.
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Taranto, Italien: das authentische Apulien zwischen dem Ionischen Meer und der Lagune
Taranto liegt in einem ruhigeren Teil Apuliens und bietet einen Einblick in das weniger glamouröse, alltägliche Süditalien – ohne die Strandclubs von Amalfi und die überfüllten Strände von Tropea. Die Altstadt (Città Vecchia) erstreckt sich über eine eigene Insel zwischen dem Ionischen Meer und der salzigen Lagune. Auf dieser Insel ist ein ganzes Netz von Gassen mit alten Palazzi, familiengeführten Trattorien und zwischen den schmalen Häusern trocknender Wäsche erhalten geblieben.
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Die Stadt wurde als spartanische Kolonie auf der Apenninenhalbinsel gegründet, und die griechisch-antike Vergangenheit ist noch heute in Form von Tempelruinen präsent. Eine große Sammlung antiker griechischer Artefakte – eine der umfangreichsten in Italien – bewahrt das Archäologische Museum MArTa. Zu den Must-Sees gehören die Aragoner Burg am Hafen, besonders bei Sonnenuntergang, und die Ponte Girevole – eine Drehbrücke, die ein lokales Wahrzeichen ist. Sie verbindet die Altstadt mit dem neuen Stadtteil, öffnet sich für den Schiffsverkehr und dreht sich langsam über dem Wasser – ein interessantes technisches Spektakel, das man direkt von der Uferpromenade aus beobachten kann.
Piran, Slowenien: Die Perle der slowenischen Riviera mit venezianischem Flair
Slowenien ist vor allem für seine Alpenlandschaften und Seen bekannt, doch das Land verfügt auch über eine eigene Mittelmeerküste – etwa 29 Meilen lang. Der bekannteste Ferienort an diesem kurzen Küstenabschnitt ist Piran. Von der Atmosphäre her wird es oft mit der kroatischen Adriaküste verglichen, allerdings in einem kompakteren und ruhigeren Format, ohne die typische sommerliche Überfüllung der Ferienorte.
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Es ist naheliegend, den Rundgang durch Piran auf dem Tartini-Platz zu beginnen – dem zentralen Platz, der nach dem italienischen Geiger Giuseppe Tartini benannt ist. Er wird von eleganten Fassaden aus der Habsburgerzeit und Gebäuden in Pastelltönen gesäumt.
Von dort aus kann man durch die engen Gassen entlang der alten Stadtmauer hinauf zur Pfarrkirche St. Georg auf der Hügelkuppe gehen. Dies ist das bekannteste Bauwerk der Stadt, erbaut im venezianischen Stil. Man kann den Glockenturm besteigen, um den Golf von Triest zu überblicken, an dessen Küste Piran liegt – bei klarem Wetter sieht man von hier aus sogar Italien. Unten am Hafen erwartet die Besucher ein typisches mediterranes Bild: Fischerboote, Cafés mit Terrassen direkt am Wasser und gemächliche Spaziergänge über die Halbinsel.
Eine Reise ans Mittelmeer beinhaltet lange Fahrten in der Sonne, Baden und Reisen zwischen den Städten, daher sind medizinische Notfälle und Flugverspätungen typische Risiken der Sommersaison. Die Versicherungspolice deckt Kosten für medizinische Behandlung, den Rettungsdienst und Krankenhausaufenthalte ab und entschädigt zudem für Gepäckverlust und andere unvorhergesehene Ereignisse während der Reise.
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Zur Erinnerung! Eine Versicherung ist eines der obligatorischen Dokumente für Reisen ins Ausland. Müssen Ukrainer eine Police abschließen, wenn sie visumfrei reisen möchten, welche Bedingungen gelten und welche Risiken bestehen – das erklären wir hier.
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