Die tierfreundlichsten Städte Europas im Jahr 2026: Wo man bequem mit Haustieren reisen kann
Reisen mit Haustieren in Europa werden immer beliebter: Städte richten hundefreundliche Parks ein, erlauben Tieren die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und schaffen eine spezielle Infrastruktur für Touristen mit Haustieren. Erfahren Sie mehr über die Städte in Europa, in denen sich Hund- und Katzenbesitzer auf Reisen oder beim Umzug am wohlsten fühlen
Noch vor wenigen Jahren bedeutete das Reisen mit einem Haustier für viele Europäer eine logistische Herausforderung, die Suche nach seltenen tierfreundlichen Hotels und ständige Einschränkungen in Verkehrsmitteln oder öffentlichen Räumen. Im Jahr 2026 hat sich die Situation grundlegend geändert: Immer mehr Städte in Europa passen ihre Infrastruktur an die Bedürfnisse von Hunde- und Katzenbesitzern an, eröffnen spezielle Parks, erlauben Tieren den Zutritt zu Cafés und schaffen sogar eigene Dienstleistungen für Touristen mit Haustieren.
Heute ist der Status als tierfreundliche Stadt ein wichtiger Bestandteil des touristischen Rufs einer Stadt. Nach Angaben der European Pet Organization halten über 90 Millionen Haushalte in der EU Haustiere, und die Nachfrage nach Reisen mit ihnen wächst weiter. Viele Reisende wählen ihr Reiseziel mittlerweile nicht nur nach Preisen oder Klima aus, sondern auch danach, wie wohl sich ihr Hund oder ihre Katze dort fühlen wird.
In Europa haben sich bereits echte Vorreiter des tierfreundlichen Tourismus herausgebildet. Einige Städte setzen auf Grünflächen und Bewegungsfreiheit, andere auf ein Netz aus Cafés, Hotels und Verkehrsmitteln, in denen sich Tiere fast genauso willkommen fühlen wie Menschen. In diesem Artikel stellen wir die tierfreundlichsten Städte Europas im Jahr 2026 vor und erklären, was man vor einer Reise mit dem Haustier wissen sollte.
Mehr über die besten Radrouten Europas im Jahr 2026 erfahren Sie unter dem Link.
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Amsterdam, Niederlande
Amsterdam gehört bereits seit einigen Jahren zu den komfortabelsten Städten Europas für Haustierbesitzer. Hier sieht man Hunde praktisch überall: in Cafés, Geschäften, Stadtparks und sogar in öffentlichen Verkehrsmitteln. Für viele Touristen ist gerade Amsterdam zum Beispiel dafür geworden, wie eine große europäische Stadt wirklich tierfreundlich sein kann.
Einer der Hauptvorteile der Stadt ist die große Anzahl an Grünflächen. In Amsterdam gibt es Dutzende von Parks mit Bereichen, in denen Hunde frei laufen dürfen, und in einigen Stadtteilen sind separate Plätze mit Wasser und Hindernissen für aktive Spaziergänge eingerichtet. Besonders beliebt bei Hundebesitzern sind nach wie vor der Vondelpark und der Amsterdamse Bos.
Die Stadt ist auch für ihre tierfreundlichen Verkehrsregeln bekannt. In vielen Straßenbahnen, U-Bahnen und S-Bahnen dürfen kleine Tiere kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr mitfahren. In einigen Stadtteilen gibt es sogar spezielle Pet-Taxi-Dienste für Touristen und Einheimische.
Ein weiterer Pluspunkt von Amsterdam ist die große Anzahl an tierfreundlichen Einrichtungen:
- Cafés und Restaurants bieten oft Wassernäpfe für Hunde an;
- Viele Hotels erlauben die Unterbringung mit Haustieren ohne zusätzliche Einschränkungen;
- In Geschäften findet man separate „Pet Corners“ mit Artikeln für Reisende;
- Tierkliniken sind sogar in den Touristenvierteln der Stadt verfügbar.
Wichtig ist auch, dass man in den Niederlanden generell sehr verantwortungsbewusst mit dem Wohlergehen von Tieren umgeht. Genau deshalb stoßen Touristen mit Haustieren hier selten auf ablehnende Reaktionen oder strenge Einschränkungen.
Barcelona, Spanien
Barcelona bleibt eines der beliebtesten Reiseziele Europas für Touristen mit Haustieren. Die Stadt vereint ein warmes Klima, viele Grünflächen und eine zunehmend tolerante Haltung gegenüber Hundebesitzern in öffentlichen Bereichen. Genau deshalb wird Barcelona oft nicht nur für Kurztrips, sondern auch für einen längeren Aufenthalt mit dem Liebling gewählt.
Einer der Hauptvorteile der Stadt ist der Zugang zu speziellen hundefreundlichen Stränden. In der Sommersaison gibt es in Barcelona ausgewiesene Bereiche am Meer, an denen Hunde offiziell zusammen mit ihren Besitzern sein dürfen. Dies ist für große europäische Touristenstädte eher selten, weshalb solche Strände bei Einheimischen und Touristen sehr beliebt sind.
Barcelona baut zudem aktiv eine tierfreundliche Infrastruktur in den Stadtvierteln aus. In vielen Cafés, Cafeterias und Geschäften dürfen Haustiere die Räumlichkeiten betreten, und an den Eingängen stehen oft Wassernäpfe für Hunde bereit. Als besonders angenehm für Spaziergänge mit Tieren gelten die Viertel rund um den Parc de la Ciutadella und den Montjuic.
Für Touristen mit Haustieren ist auch das städtische Verkehrssystem ein wichtiger Pluspunkt:
- Kleine Tiere dürfen in Transportboxen mitreisen;
- In einigen Verkehrsmitteln sind auch größere Hunde erlaubt;
- In der Stadt gibt es tierfreundliche Taxis;
- Viele Vermietungsdienste bieten einen speziellen Filter für Tierhalter an.
Trotz ihrer Beliebtheit bei Touristen passt sich Barcelona weiterhin den Bedürfnissen von Tierbesitzern an. Die Stadtverwaltung erweitert die Anzahl der Hundespielplätze und verstärkt die Kontrollen zum Wohlergehen der Tiere in der heißen Jahreszeit.
Zuvor haben wir über die besten europäischen Länder für Spontanreisen im Jahr 2026 berichtet.
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Berlin, Deutschland
Berlin gilt seit langem als eine der hundefreundlichsten Metropolen Europas. In der Stadt werden Haustiere als fester Bestandteil des städtischen Lebens angesehen: Hunde sind in Cafés, Büros, Geschäften und sogar in einigen Einkaufszentren anzutreffen. Für Touristen bedeutet dies deutlich weniger Einschränkungen auf Reisen und eine einfachere Routenplanung.
Einer der Hauptvorteile Berlins ist die große Anzahl an Grünflächen. In der Stadt gibt es Dutzende spezieller Hundespielplätze, und große Parks verfügen oft über separate Bereiche, in denen Hunde ohne Leine laufen dürfen. Die beliebtesten Orte unter Tierbesitzern sind nach wie vor der Tiergarten, das Tempelhofer Feld und der Grunewald.
Berlin gilt zudem als eine der EU-Städte, in denen man sich mit einem Hund am bequemsten in öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen kann. In U-Bahnen, Bussen und S-Bahnen ist die Mitnahme von Tieren erlaubt, und für große Hunde sind in der Regel lediglich ein separates Ticket und ein Maulkorb erforderlich. Viele Touristen stellen fest, dass das Verkehrssystem der Stadt für Reisende mit Haustieren deutlich komfortabler ist als in vielen anderen europäischen Hauptstädten.
Besondere Erwähnung verdient die lokale tierfreundliche Kultur:
- In Cafés und Bars ist der Zutritt mit Hunden oft erlaubt;
- Einige Hotels bieten spezielle Sets für Haustiere an;
- In der Stadt gibt es viele Tierapotheken und Tierkliniken;
- In den Parks werden spezielle Stationen mit Beuteln zur Beseitigung von Hundekot aufgestellt.
Ein weiterer Faktor für die Beliebtheit Berlins bei Tierhaltern ist die allgemeine Atmosphäre der Stadt. Hier ist es deutlich einfacher, eine Wohnung zu finden, in der das Mitbringen eines Hundes erlaubt ist, und die Einheimischen sind an die Anwesenheit von Tieren im öffentlichen Raum gewöhnt.
Wien, Österreich
Wien landet regelmäßig in den Rankings der lebenswertesten Städte der Welt, und Haustierbesitzer bilden da keine Ausnahme. Die österreichische Hauptstadt ist bekannt für ihr hohes Sicherheitsniveau, ihre zahlreichen Grünflächen und ihre sehr ruhige Atmosphäre, was sie zu einem idealen Reiseziel für Hunde- und Katzenbesitzer macht.
Einer der Hauptgründe für die Beliebtheit Wiens bei Pet-Travelern ist die gut durchdachte städtische Infrastruktur. In der Stadt gibt es Dutzende spezieller Hundewiebelzonen, und große Parks verfügen über separate Bereiche, in denen Tiere ohne Leine laufen dürfen. Die beliebtesten Orte für Spaziergänge sind nach wie vor der Prater, die Gärten von Schloss Schönbrunn und die Donauinsel.
Wien gilt zudem als eine der tierfreundlichsten Städte Europas für Reisen mit Haustieren. In öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Mitnahme von Hunden erlaubt, und in U-Bahnen und Straßenbahnen sieht man oft Einheimische mit ihren Lieblingen. Für große Hunde sind in der Regel ein Maulkorb und ein separates Ticket erforderlich, doch das System selbst ist sehr tierfreundlich.
Ein weiterer Vorteil der österreichischen Hauptstadt ist die große Anzahl an tierfreundlichen Einrichtungen:
- Viele Cafés erlauben den Zutritt mit Hunden;
- Hotels bieten oft spezielle Übernachtungsmöglichkeiten für Tiere an;
- In der Stadt gibt es viele Tierkliniken und Tierhandlungen;
- In den Touristenvierteln findet man leicht Orte für kurze Spaziergänge mit dem Hund.
Wien besticht bei Tierbesitzern zudem durch seine Sauberkeit und den ruhigen Lebensrhythmus. Hier gibt es deutlich weniger Chaos und Lärm als in vielen europäischen Großstädten, was besonders für Tiere wichtig ist, die auf Reisen nur schwer mit Stress umgehen können.
In unserem vorherigen Artikel haben wir darüber berichtet, wo man im Sommer in Europa ohne Hitze Urlaub machen kann.
Paris, Frankreich
Paris wird seit langem mit Cafés, langen Spaziergängen und urbaner Kultur unter freiem Himmel assoziiert – und genau das macht die französische Hauptstadt für Tierhalter so angenehm. Auch im Jahr 2026 setzt Paris die aktive Entwicklung einer tierfreundlichen Umgebung fort, insbesondere im Bereich der Cafés, Hotels und öffentlichen Räume.
Einer der Hauptvorteile der Stadt ist die große Anzahl an Parks und Spaziergebieten. Trotz der dichten Bebauung gibt es in Paris zahlreiche Orte, an denen man bequem mit dem Hund spazieren gehen kann. Besonders beliebt bei den Einheimischen sind nach wie vor der Bois de Boulogne, der Jardin du Luxembourg und die Uferpromenaden der Seine.
Die französische Hauptstadt ist auch für ihre hundefreundliche Haltung in Gastronomiebetrieben bekannt. In vielen Cafés und Bistros dürfen Haustiere sogar im Innenbereich bei ihren Besitzern bleiben. Für Touristen ist dies besonders wichtig, da in vielen anderen europäischen Großstädten die Vorschriften deutlich strenger sind.
In Paris ist auch die touristische Infrastruktur für Pet-Traveler gut ausgebaut:
- Viele Hotels erlauben die Unterbringung mit Haustieren;
- In der Stadt findet man leicht Tierkliniken und Tierhandlungen;
- In der Metro und in Nahverkehrszügen ist die Mitnahme kleiner Tiere erlaubt;
- Immer mehr Wohnungsvermittlungsdienste bieten Filter für tierfreundliche Unterkünfte an.
In den letzten Jahren arbeitet Paris zudem aktiv daran, die Anzahl der Grünflächen und Erholungsräume zu erhöhen. Die Stadtverwaltung erweitert die Fußgängerzonen und reduziert den Autoverkehr im Zentrum, was sich auch positiv auf den Komfort von Hundebesitzern auswirkt.
Was muss man vor einer Reise durch Europa mit einem Haustier wissen?
Selbst in den tierfreundlichsten Ländern Europas erfordert eine Reise mit dem Haustier Vorbereitung. Die Vorschriften für den Transport von Tieren in der EU sind recht klar, und ohne die erforderlichen Dokumente oder Impfungen können bereits an der Grenze oder am Flughafen Probleme auftreten. Deshalb ist es wichtig, vor der Reise die Anforderungen des jeweiligen Landes und des Beförderungsunternehmens im Voraus zu prüfen.
Das wichtigste Dokument für Reisen innerhalb der Europäischen Union ist der Europäische Heimtierausweis. Er enthält Angaben zum Tierhalter, zu den Impfungen und zur Mikrochip-Nummer. In den meisten EU-Ländern ist zudem eine Tollwutimpfung vorgeschrieben, die spätestens 21 Tage vor Reiseantritt erfolgen muss.
Vor der Reise sollten Hund- und Katzenbesitzer einige wichtige Punkte beachten:
- Das Tier muss mit einem internationalen Mikrochip versehen sein;
- Die Tollwutimpfung muss gültig sein;
- Einige Länder können zusätzliche tierärztliche Dokumente verlangen;
- Die Vorschriften der Fluggesellschaften für den Transport von Tieren unterscheiden sich stark;
- Für Reisen mit dem Zug oder Bus können gesonderte Anforderungen hinsichtlich Transportboxen und Maulkörben gelten.
Besondere Aufmerksamkeit sollte der Buchung der Unterkunft gewidmet werden. Selbst wenn ein Hotel als „tierfreundlich“ gekennzeichnet ist, können die Aufenthaltsbedingungen variieren: Manche lassen nur kleine Hunde zu, andere erheben eine zusätzliche Reinigungsgebühr. Außerdem sind in beliebten europäischen Touristenstädten tierfreundliche Zimmer oft deutlich schneller ausgebucht als herkömmliche.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Komfort des Tieres während der Reise. Tierärzte raten dazu, das Haustier schrittweise an die Transportbox, lange Fahrten und neue Orte zu gewöhnen. Dies gilt insbesondere für Flugreisen und Reisen in der heißen Jahreszeit, wenn Tiere Stress und hohe Temperaturen schwerer ertragen können.
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